Ausbildungsprogramm

International College of Applied Kinesiology – Deutschland
Ehrenpräsident George Goodheart D. C. †
Ehrenpräsident Wolfgang Gerz, Arzt

Ausbildungsrichtlinien
Applied Kinesiology

Stand: August 2014

1. Allgemeines

Gemäß der Satzung von ICAK-D liegt eine Hauptaufgabe auf dem Gebiet der AK-Ausbildung für anerkannte Heilberufe.

Im Folgenden sind Inhalt und Umfang der Ausbildungsschritte angeführt.

2. Ausbildungsdauer

Die Ausbildung zum Basisdiplom ICAK-D umfasst 121 Unterrichtsstunden. Weiterführende Diplome können nach mindestens 200 Ausbildungsstunden und einer Abschlussprüfung (schriftlich und praktisch) abgelegt werden:

• Ärzte-Diplom ICAK-D für Ärzte
• Dental-Diplom ICAK-D für Zahnärzte, Kieferorthopäden und Kieferchirurgen
• PH-Diplom ICAK-D für Physiotherapeuten
• HP-Diplom ICAK-D für Heilpraktiker
• HP-PH-Diplom – kombiniertes Diplom für Therapeuten mit beiden Ausbildungen

Der Abschluss der berufsspezifischen Ausbildungen erfolgt durch eine Prüfung mit einem theoretischen und einem praktischen Teil.

Berufsspezifische ICAK-D-Diplome

Nach dem Basisdiplom empfehlen wir allen Mitgliedern, die sich für ein berufsspezifisches Diplom interessieren, Rücksprache mit einem ICAK-D-Lehrer bzw. der Geschäftsstelle über den weiteren Verlauf der Ausbildung zu halten. Wir sind gerne bereit, Hilfestellung zu leisten; unser Ziel ist nicht eine maximale Ausbildung für alle, sondern den individuellen Arbeitsstil eines jeden optimal zu unterstützen bzw. zu berücksichtigen.
Für die berufsspezifischen Diplome sind je nach Berufsgruppe bestimmte Seminare sowie eine Mindeststundenzahl von 200 Ausbildungsstunden Pflicht.

Zusätzlich zum Basisdiplom sind dies:

PH-Diplom ICAK-D (Physiotherapeuten

MM 2, MM 3, MM 4
AKPH
AK und BPD
MUSKEL
NTT

HP-Diplom ICAK-D (Heilpraktiker)

D1
NMT
LABOR
Workshop Gastroenterologie
Workshop AK und Hormone
AK und BPD
MUSKEL
MM4

HP-PH-Diplom ICAK-D

Kombiniertes Diplom für Heilpraktiker und Physiotherapeuten;
Kurse nach Rücksprache mit der Geschäftsstelle.

Ärzte-Diplom ICAK-D (Ärzte)

D1
NMT
LABOR
AK INF
Workshop Gastroenterologie
Workshop AK und Hormone
AK und BPD
MUSKEL
MM4
Hospitation (mind. 16 Std.)

Dental-Diplom ICAK-D (Zahnärzte/KFO/MKG)

D1, D2
COPA-Praktikum
MM 2, MM 4
MUSKEL
Hospitation (mind. 16 Std.)

Restlichen Kurse

Die restlichen Kurse sollte jeder Heilpraktiker nach seiner persönlichen therapeutischen Ausrichtung und nach Rücksprache mit den ICAK-D-Lehrern bzw. dem Vorstand wählen. Primär manuell arbeitende Heilpraktiker werden natürlich ähnliche Kurse wie Physiotherapeuten und primär „internistisch“ ausgerichtete Heilpraktiker Kurse aus der ärztlichen Schiene belegen.

Das breit gefächerte Angebot von ICAK-D umfasst auch zwei Spezialdiplome, die unserer Meinung nach zu einer modernen und ganzheitlichen Medizin gehören: CMD Diplom ICAK-D und Osteopathie-Diplom ICAK-D.

Seminarinhalte im Einzelnen

Alle Kurszeiten werden in Unterrichtseinheiten angegeben – eine Kursstunde entspricht 45 Minuten; Pausen sind darin nicht enthalten!

Die Kurse bauen in logischer Weise aufeinander auf und wir empfehlen, die Kursreihenfolge möglichst gut einzuhalten. Insbesondere sollten alle Level I-Kurse vor Level II absolviert werden.

Bei einzelnen Kursen sind sinnvolle Mindestvoraussetzungen spezifisch angegeben, da sonst die jeweiligen Kursinhalte im Regelfall nicht verständlich sein werden!

LEVEL I

Einheitliche AK-Grundausbildung für alle Berufsgruppen

AK Einführung (AKE) – 16 Std.

Ziel des Einführungsseminars ist es, die Grundprinzipien der AK zu vermitteln, die Voraussetzung für alle weiteren AK-Seminare zu schaffen und Neueinsteigern die Entscheidung zu ermöglichen, ob und wie eine AK-Ausbildung für sie sinnvoll ist.

  • Geschichte der AK
  • Triad of Health: Die AK als bio-logisches Diagnosesystem
  • Die 5 Faktoren des Intervertebralen Foramens
    (IVF)
  • Körpersprache (Body Language)
  • Das Grundsystem nach Pischinger/Matrix-System nach Heine
  • Die Prinzipien des Muskeltests nach Goodheart
  • Mögliche Muskeltestergebnisse: schwach – normoton – hyperton
  • AK und das Stresskonzept nach Selye
  • Die wichtigsten Untersuchungsprinzipien Therapielokalisation (TL) und Challenge (CH) mit Beispielen aus den Bereichen Struktur, Psyche, Chemie
  • Praktisches Üben des Muskeltests
  • Testmuskeln: Deltoideus, Rectus femoris, Hamstrings, Latissimus dorsi, Pectoralis major clavicularis/sternalis (PMC/PMS) und Piriformis
AK Manuelle Medizin 1 (MM 1) – 25 Std.

Voraussetzungen: AKE

Wirbelsäule und Becken

Im Rahmen dieses Kurses wird das Hauptaugenmerk auf das Erlernen eines guten Muskeltests an Hand vieler Testmuskeln gelegt. Im Zusammenhang damit werden die wichtigsten manualtherapeutischen Untersuchungs- und Korrekturtechniken sowie lokale Muskeltechniken vermittelt.

  • Die fünf Faktoren des IVF und andere Ursachen für Muskelfunktionsstörungen
  • Sacrum Inspiration/Expiration Assist
  • AK-Diagnostik und Therapie von Dysfunktionen wie Subluxationen und Fixationen an Wirbelsäule und Becken, Beckenfehler Category I + II
  • Beckenschiefstand und Diagnostik mit AK
  • Muskeltechniken:
    Faszientechniken, Spindelzelltechnik, Golgi Sehnen-Technik, Ursprung-Ansatz-Technik, Strain-Counterstrain-Technik
  • Bedeutung des lymphatischen Systems
  • Testmuskeln:
    Bauchmuskeln, Glutaeus maximus und medius, Iliopsoas, Pectoralis minor, Sartorius, Tensor fasciae latae, Teres major
AK Strategiekurs 1 (STRAT 1) – 16 Std.

Voraussetzungen: AKE, MM1

Da die Wichtigkeit der Screening-Techniken der AK für die Behandlung von chronischen Erkrankungen, v. a. auch bei Schmerz und Allergien, in den vergangenen Jahren immer prägnanter geworden ist, wird in diesem Kurs der derzeitige Wissensstand in Bezug auf die Screening-Techniken zusammengefasst und an Praxisbeispielen verdeutlicht und eingeübt.

  • Mediator-Screening
  • Magen-Darm-Screening
  • Screening Herde/Störfelder
  • CMD-Screening
  • Atemscreening, cranio-sacral
  • Testmuskeln: Infraspinatus, Peronaei, Popliteus, Subscapularis, Teres minor

AK Stomatognathes System/ Orale Orthopädie (SS/OO) – 16 Std.

Voraussetzungen: AKE, MM1, STRAT 1

Funktionell-anatomische und orthopädische Grundlagen des Stomatognathen Systems und seine Auswirkungen auf den Gesamtorganismus

  • Anamnese und Praxis der Oralen Orthopädie
  • Visueller Index
  • Möglichkeiten der schnellen interdisziplinären Untersuchung
  • Okklusion versus Interkuspidation
  • Untersuchung der Körperebenen
  • Palpation des TMJ und der Muskulatur des Stomatognathen Systems
  • AK-Untersuchung des TMJ (CH)
  • AK in der Diagnose funktioneller Zusammenhänge
  • Funktionelle Untersuchung der Auswirkungen der Kiefergelenksposition auf Körperhaltung und vice versa (Meersseman-Test)
  • Optimierung der Mandibulaposition
  • Kiefergelenkslage und craniosacrales System inkl. Gangbild
  • Muskel-, Faszientechnik und Triggerpunktbehandlung der TMJ-relevanten Muskulatur
  • Integration mit orthopädischen Therapien
  • Funktionelle neurologische Störungen und TMJ (Legasthenie, Hyperaktivität etc.)
  • Fallbeispiele und gegenseitiges Üben
  • Testmuskeln: Nackenflexoren und  extensoren, Sternocleidomastoideus (SCM), Trapezius (Oberer Teil)
AK Meridiantherapie (AKMT) – 16 Std.

Voraussetzungen: STRAT 1, SS/OO

Dieser Kurs bietet eine Einführung in die Grundlagen des Meridiansystems und zeigt dessen Bedeutung für die AK, Herddiagnostik, Ernährungsberatung u. a. m.

  • Grundlagen: Akupunktursystem, Muskel Meridianzuordnungen, Grundsystem nach Pischinger
  • System der Fünf Wandlungsphasen
  • Zyklen der Antiken Punkte und ihre Beeinflussung des Muskeltests
  • Meridiantherapie mit Elementpunkten
  • Wichtige diagnostische Punkte (Alarm- u. Zustimmungspunkte)
  • Zahnzuordnungen zum Meridiansystem
  • Einführung in die Herdlehre
  • Einführung in das Thema ›Switching‹: URS Problematik, Bedeutung von LG/KG (Dü 3v, Lu 7, KG 21v) und Feuerelement
  • Diagnostik und Therapie des 3E (Thermischer Challenge, thermische Qualität der Phytotherapie und Ernährung)
  • Testmuskel: Tibialis anterior
AK Orthomolekulare Medizin (OM) – 16 Std.

Voraussetzungen: AKE, MM1, STRAT 1, SS/OO, AKMT

Die Grundlagen für die Anwendung der AK in der Orthomolekularen Medizin werden gelehrt und wichtige Anwendungsbeispiele demonstriert; das wichtigste Test- und Informationsmaterial wird angeboten.

  • Einführung und Geschichte, Methodik der OM
  • Literatur und Testsätze: Voraussetzung für die Praxis
  • Zink und Kupfer
  • Calcium und Magnesium
  • Säure-Basen-Haushalt und Kalium
  • Osteoporose und Parodontalerkrankungen
  • Antioxidative Therapie und Selen
  • Essentielle Fettsäuren (EFA)
  • Anwendung in der Praxis anhand von häufigen Krankheitsbildern und konkreten Fallbeispielen:
    – Rheumatische und pseudorheumatische Erkrankungen
    – Allergien und Pseudo-Allergien (Unverträglichkeiten)
    – Intoxikationen (exogen/endogen)
    – Kardiovaskuläre Erkrankungen
AK Strategiekurs 2 (STRAT 2) – 16 Std.

Voraussetzungen: AKE, STRAT 1, SS/OO, AKMT, OM

Dieser letzte Kurs der Basisausbildung dient vor allem der Wiederholung und Vertiefung der bisherigen Kursinhalte mit dem Kursziel, die strategische Vorgehensweise der AK-Untersuchung in der Praxis zu optimieren und ein sinnvolles Procedere des Behandlungsverlaufes zu erstellen. Voraussetzung hierfür sind die interdisziplinär ausgerichtete Befunderhebung und Kooperation, wie sie die AK ermöglicht.

  • Anamnese und Klinik: chronisch/akut?
  • Vertiefung der modernen Screening-Techniken mit AK
  • Übergeordnete strukturelle Störungen:
    Craniosacral – CMD – Viszeral – Neurologisch
  • Der generalisierte Hypertonus (GHT)
  • Psychosomatik, Neurologie, Emotionaler Stress
  • Switching
  • Mediator- und Immunscreening mit AK
  • Bedeutung von Störfeldern und Herdgeschehen
  • ICV und andere übergeordnete Störungen des Magen-Darm-Traktes wie Candidose, Parasitose, Nahrungsmittelunverträglichkeiten etc.
  • Surrogattestung

Nach STRAT 2 sollen die Kursteilnehmer für den Prüfungskurs und das Basisdiplom ICAK-D ausreichend vorbereitet sein.

LEVEL II

Die Level II-Kurse zeigen die breite Basis und  Einsetzbarkeit der AK und sind je nach beruflichem Hintergrund und AK-Ausbildungsstand zu empfehlen. So wird z.B. der Kurs LABOR für einen Arzt eher sinnvoll sein als für einen Physiotherapeuten und umgekehrt der MM 2 für den Physiotherapeuten Priorität haben. Bitte beachten Sie auf jeden Fall die Voraussetzungen bei den einzelnen Kursen; im Zweifelsfall bitte Rücksprache mit der Geschäftsstelle.

AK Muskeltestung (MUSKEL) – 6 Std.

Voraussetzung: AKE

  • Konzentriertes, intensives praktische Üben der wichtigsten Testmuskeln
  • Der korrekt durchgeführte Muskeltest als Grundvoraussetzung eines aussagefähigen Testergebnisses
  • Besprechung potentieller Fehlerquellen beim Muskeltest
Nahrungsmitteltest und Ernährungsberatung mit AK (NMT) – 16 Std.

Voraussetzungen: AKE

Dieser Kurs sollte in der AK-Ausbildung eigentlich schon während der Level I-Kurse erfolgen. Denn: die Notwendigkeit zur Nahrungsmitteltestung ergibt sich bei jedem positiven Ergebnis im Immun-/Mediator-Screening.

Folgende Themen werden ausführlich behandelt:

  • Allergien, Pseudoallergien, Intoleranzen
  • Leitallergene und Kreuzallergien
  • Energetische Unverträglichkeiten (z. B. kühlende NM laut AKMT)
  • Ernährung nach F. X. Mayr
  • Trennkost
  • Blutgruppen-Diät bzw. „Original Human Diet“
  • Biologisch-organische NM im Gegensatz zu billigster Industrienahrung

Diese und viele andere Fragestellungen werden in
diesem Kurs diskutiert und die Anwendung in der
AK-Praxis gelehrt und eingeübt.

Workshop AK und Gastroenterologie (GE) – 8 Std.

Voraussetzungen: LEVEL I

Intention ist es, die zentrale gesundheitliche Bedeutung des Magen-Darmtraktes und die Untersuchungsmöglichkeiten mit AK darzustellen.

  • Assoziierte Muskeln: Rectus femoris, TFL usw.
  • Funktionsabschnitte und klinische Aspekte des Magen-Darmtraktes (pH-Wert, Darmflora, Physiologie)
  • Magen-Darm-Screening
  • ICV und Pathogenese nach Dr. F. X. MAYR
  • Candidose, Parasitose: Untersuchung und Therapie mit AK
  • Helicobacter und andere bakterielle Infektionen
  • Probiotika
  • Entzündliche Magen-Darmerkrankungen
  • Naturheilkundliche Therapieansätze unter Berücksichtigung des 3E
  • Sinnvolle Labor- und Stuhldiagnostik

AK und Infektionskrankheiten (INF) – 6 Std.

Voraussetzungen: AKE

Eine Domäne der AK ist die Testung von Medikamenten jeder Art bei klinischem Verdacht auf die verschiedensten Infektionserkrankungen.

Letztlich ist eine gute AK-Untersuchung die optimale Anwendung der ex-juvantibus-Diagnostik mit überraschend klaren und positiven Ergebnissen auch bei schwierigen und chronischen Infektionen. Dieser Kurs zeigt an Beispielen aus der täglichen Praxis wie es geht.

  • Cystitis bis Borreliose
  • Candidose und Parasitose
  • Virusgrippe bis Herpes simplex
Laborwerte aus komplementärmedizinischer Sicht (LABOR) – 6 Std.

So wie bei schwierigeren Fällen radiologische Verfahren in Medizin und Zahnmedizin Voraussetzungen für eine sinnvolle Diagnose sind, gilt dies auch für die orthomolekulare Medizin und sinnvolle Laboruntersuchungen. Dieser Kurs ist deshalb für alle dringend zu empfehlen, die orthomolekular oder/und mit BHT behandeln wollen!

Bio-identische HormonTherapie (BHT) – 8 Std.
  • Einleitung und Definition der BHT
  • Interaktion der Hormone
  • Bedeutung der Leber für den Hormonstoffwechsel
  • Die zentrale Rolle der Schilddrüse – moderne Sichtweise nach Barnes und Wright
  • Erweiterte Therapie-Optionen durch Schilddrüsenextrakt-Präparate
  • Hashimoto: Diagnostik und Behandlung
  • Steroidhormone in der Übersicht
  • Gefahren durch allopathische Pseudo-Hormone (Progestine, Presomen® et al.)
  • Naturidentisches Progesteron
  • DHEA
  • Östrogene:
    Estriol (E3) – zu wenig bekannt
    Estradiol (E2) – stark, aber risikobeladen
    Estron (E1) – messbarer Risikomarker
  • Testosteron – oft falsch verstanden
  • Risiko-Abwägungen; sinnvolle Prophylaxe und Diagnostik
  • Anmerkungen zur Phytotherapie und Orthomolekularen Medizin in Bezug auf das Hormonsystem
Workshop AK und Hormone (AR HORMONE) – 8 Std.

Voraussetzungen: LEVEL I, BHT

Basierend auf dem Wissen aus dem BHT-Kurs wird die AK-Untersuchung der hormonellen Regelkreise ausführlich dargestellt.

  • Funktionelle Zusammenhänge zwischen strukturellen und hormonellen Störungen
  • Übergeordnete Rolle der Schilddrüse
  • Nebennieren, Gonaden
  • Stress-Syndrom
  • Dysmenorrhoe
  • Hypoglykämie-Syndrom
AK Dentale Strategie (D 1) – 16 Std.

Voraussetzungen: LEVEL I

Kursziel ist die Einsetzbarkeit der AK für die wichtigsten Probleme in der naturheilkundlich ausgerichteten Praxis: dentale Materialunverträglichkeiten, Intoxikationen, Herddiagnostik und -therapie, CMD.

  • Wiederholung geeigneter Testmuskeln für die Zahnarztpraxis
  • Testung von Medikamenten und neu einzubringenden zahnärztlichen Materialien
  • Nosoden und ihre differentialdiagnostische Bedeutung
  • Testung bereits im Mund befindlicher Materialien
  • Zahn-Organzusammenhänge
  • Strategie bei Focussuche und Herdtherapie
  • Dentale Anwendung der Neuraltherapie
  • Screening Kiefergelenk
  • Differentialdiagnose Zahn mit TL/Challenge
  • Neurologischer Zahn
  • Strategie bei Schwermetallbelastung und -ausleitung
  • AK-getestete Substitution in der Parodontalbehandlung
  • Störfaktoren beim Muskeltest
AK Dentale Schienenkurs (D 2) – 16 Std.

Voraussetzungen: D I

Dieser Kurs soll zahnärztliche und kieferorthopädische Behandlungsmöglichkeiten bei cranio-mandibulären Dysfunktionen vermitteln. Insbesondere wird die Erstellung eines optimalen Konstruktionsbisses (KB) für die COPA gelehrt. Zahntechniker können an diesem Kurs gemeinsam mit kooperierenden Zahnärzten teilnehmen.

  • Das diagnostische Konzept zur craniomandibulärorthopädischen Positionierungsapparatur (COPA)
    – Anamnese
    – Orientierende orthopädische Untersuchung
    – Differentialdiagnose aszendierender und deszendierender Störungen
    – AK-Testung bezüglich Indikationsstellung zur COPA
    – Der AK-Test im Bezug zur klinischen Problemstellung
    – Funktionsanalyse des Kiefergelenks
    – Palpation der Muskeln des stomathognathen Systems
    – Kiefergelenksdiagnostik mit bildgebenden Verfahren
  • Das therapeutische Konzept
    – Indikationsstellung zur COPA
    – Der Konstruktionsbiss im Galetti-Artikulator und intraoral
    – Die Materialtestung für die COPA
    – Begleitende Therapiemaßnahmen bei COPABehandlungen
    – Herstellung einer COPA
  • Folgetherapie nach COPA
  • Fallbeispiele
COPA-Praktikum (COPA) – 6 Std.

Voraussetzungen: D 2

Kursziel ist die eigenständige Herstellung von Konstruktionsbissen (KB) für eine COPA gemäß Modellanalyse nach Gelb.

  • Prinzipien der Oralen Orthopädie
  • Nomenklatur, Modellebenen, Norm, Abweichungen
  • Vermessung bzw. Anzeichnung an Klasse I-Modellen, anschließende Herstellung eines KB
  • Vermessung bzw. Anzeichnung an Modellen mit einer Dysgnathie, die CMD-Symptome bewirken kann; anschließende Herstellung eines KB
  • Vermessung bzw. Anzeichnung an mitgebrachtem Modell, anschließende Herstellung eines KB
CMD Manuell – 16 Std.

Voraussetzungen: LEVEL I, MM4

In diesem Kurs wird nach Wiederholung der wesentlichen Inhalte von MM 1, SS/OO und MM 4 die praktische Anwendung der Techniken bei CMD Patienten besprochen – ergänzt durch weitere osteopathische Muskel- und Faszientechniken für das Stomatognathe System. Die Rocabado-Übungen und ihre Verbindung mit AK werden intensiv vorgestellt und eingeübt.

CMD-Diplom ICAK-D

Voraussetzungen: LEVEL I, D1, D2, MM4, CMD Manuell, COPA-Praktikum (für Zahnärzte Pflicht)

AK Manuelle Medizin 2 – Obere Extremität (MM 2) – 16 Std.

Voraussetzungen: LEVEL I

Untersuchung und Behandlung der gesamten oberen Extremität mit strukturellen Techniken bei klassisch orthopädischen Beschwerdebildern in dieser Region mit Schwerpunkt Schultergelenk.

  • Eingehende palpatorische und AK Untersuchung der Schulter
  • Untersuchung und Aussage des peripheren Gelenkchallenge
  • Behandlungsstrategien: posttraumatisch, Überlastungs- und Entrapmentsyndrome, Instabilitäten, PHS, Frozen Shoulder, Slipped Bicipital Tendon, ACG, Tennisellenbogen
  • Behandlungstechniken: Reaktive Muskelmuster, Golgi-Sehnenspindel-, Hautpropriozeptoren-, Ursprung-Ansatz-, Faszien- und Triggerpunkttechnik, Ligament Stretch Reaction, Ligament Interlink
  • Testmuskeln: Gesamte obere Extremität

AK Manuelle Medizin 3 – Untere Extremität (MM 3) – 16 Std.

Voraussetzungen: LEVEL I

Untersuchung und Behandlung der gesamten unteren Extremität mit strukturellen Techniken bei klassisch orthopädischen Beschwerdebildern in dieser Region.

  • Eingehende palpatorische und AK Untersuchung der unteren Extremität
  • Untersuchung und Aussage des peripheren Gelenkchallenge
  • Behandlungsstrategien: posttraumatisch, Überlastungs- und Entrapmentsyndrome inkl. Piriformissyndrom, mediale Knieinstabilität, Patellofemorales Gelenk, Schmerzsyndrome, Meniskusdysfunktionen, Popliteussyndrom, Fußdysfunktionen
  • Behandlungstechniken: Reaktive Muskelmuster, Golgi-Sehnenspindel-, Hautpropriozeptoren-, Ursprung-Ansatz-, Faszien- und Triggerpunkttechnik, Ligament Stretch Reaction, Ligament Interlink
  • Muskeln: Gesamte untere Extremität
AK Manuelle Medizin 4 – Cranial Faults (MM 4) – 16 Std.

Voraussetzungen: LEVEL I

Dieser Kurs bietet einen direkten Einstieg in die AKgestützte Diagnostik und Therapie des craniosacralen Systems.

  • Wiederholung AK
  • Anatomie und Palpation des Schädels
  • Cranial Faults: Total Compression Syndrome, Vertical und Lateral Strain, Inspiration/Expiration Assist, Sphenobasilar Inspiration/Expiration Assist, Temporal Bulge, Parietal Descent, Internal/External Frontal, Glabella, Universal, Suturenfehler, Pituitary Drive
  • Korrespondierende Sacrumfehler, Sacrum Fixation, SIG-Fixation und assoziierte Muskulatur
Narben- und Traumatherapie mit AK (NTT) – 16 Std.

Voraussetzungen: AKE, MM1, AKMT

  • Wundheilungsstadien und Einfluss auf die Narbenbildung
  • Untersuchungs- und Therapiemöglichkeiten der Wundheilung mit AK
  • Theorie der 12 Meridianverläufe
  • Testung der 12 meridianassoziierten AK-Testmuskeln
  • Bedeutung von Narben für die verschiedenen Regulationssysteme: Grundregulation nach Pischinger, Meridiansystem, Neurologisches System (Posturologie), Psyche
  • Narbenuntersuchung mit AK
  • Viszerale Narben: Untersuchung und Therapie
  • Narbentherapiemöglichkeiten auf den drei Seiten des Dreiecks mit Hilfe der Grundkorrektur über den Blasenmeridian
  • Schock und Neurologie
  • Traumaverarbeitungsmöglichkeiten (Injury Recall, ENV, EMDR, B&E/Set-Point-Technik u. a.)
  • Übersichtsliste der naturheilkundlichen Hilfsmittel für die Narben- und Traumatherapie
  • Praktisches Üben, Fallbeispiele
AK und BPD (BPD) – 16 Std.

Voraussetzungen: AKE, MM1

BPD steht für „Breathing Pattern Disorder“; auch als „Hyperventilationssyndrom“ bekannt. Es handelt sich dabei um ein gestörtes Atemmuster, das sehr häufig besteht, aber oft nicht erkannt wird und dann alle anderen Therapieansätze scheitern lassen kann.

  • Physiologie der Brust- und Bauchatmung
  • BPD und daraus resultierende Symptome
  • Respiratorische Alkalose und der Bohr-Effekt
  • Einfluss der Atmung auf Schmerzzustände der LBHRegion
  • Nijmegen-Test und Atemanhaltezeit nach Buteyko
  • Untersuchungsgang bei V. a. BPD mit Hilfe der AK, manueller Untersuchungstechniken und Sichtbefund
  • Behandlung der BPD
AK und Klassische Physiotherapie (AKPH) – 16 Std.

Voraussetzungen: AKE, MM1

Einsatzmöglichkeiten der AK für die optimale Auswahl der unterschiedlichsten aktiven und passiven physiotherapeutischen Maßnahmen.

  • Anamnese und Klinik – Voraussetzung für die Behandlungsindikationen
  • Differenzieren der Muskeltestergebnisse nach Janda und AK
  • Grundprinzip: Suche nach dem NC ausgehend vom schwachen Muskel
  • Testung physikalischer Therapieformen (Wärme, Kälte, Magnetfeld, Elektrotherapie usw.)
  • Testung passiver physiotherapeutischer Maßnahmen (Lagerung, Traktion, Kompression, Massage- und Friktionstechniken, Mobilisierung, Strain Counterstrain)
  • Testung aktiver physiotherapeutischer Maßnahmen (Kontraktion, Dehnung, Relaxation, Übungstherapien wie z. B. Bobath, Brügger, Cross Crawl/Gait, MET, PNF, Vojta, Trainingstherapie mit und ohne Gerät usw.)
AK Sportmedizin (AK-SPORT) ) – 16 Std.

Voraussetzungen: LEVEL I

Leistungsphysiologische Grundlagen zur Trainingsund Wettkampfbegleitung im Breiten- und Spitzensport – Basiswissen und AK-Strategie.

  • Grundsätze der Biochemie des aeroben und anaeroben Stoffwechsels
  • Diagnostik aerober und anaerober Defizite – Übertraining
  • Trainingsplanung – Trainingstagebuch – aktive und passive Erholung
  • Sport und OM
  • Sport und Ernährung
  • Sport und Rezeptorensysteme – Statik
  • Koordination
  • Stabilisation
  • Sport und Atmung
  • Mentaltraining
  • Sportverletzungen
Prüfungsvorbereitungskurs inkl. der Prüfungen zum Basisdiplom ICAK-D oder den berufsspezifischen ICAK-D-Diplomen – 16 Std.

Es werden alle prüfungsrelevanten Ausbildungsinhalte nochmals wiederholt und alle offenen Fragen der Teilnehmer diskutiert. Anschließend erfolgt die schriftliche Prüfung (50 bzw. 100 Multiple Choice-Fragen) und bei Bestehen die mündlich-/praktische Prüfung. Zur Vorbereitung auf Kurs und Prüfung sind unter ICAK-D intern“ auf der ICAK-D-Webseite typische Prüfungsfragen verfügbar.

ICAK-D Lehrer

Uschi Baier-Wolf

Physiotherapeutin & Heilpraktikerin
Osteopathie, Manuelle Therapie,
Vojtatherapie, Applied Kinesiology

Wolfgang Gerz

Arzt, Ehrenpräsident ICAK-D
Naturheilverfahren, Applied Kinesiology,
Chirotherapie, F. X. Mayr-Arzt, Diplomate ICAK (DIBAK)

Uwe Kalbermatter

Physiotherapeut
Applied Kinesiology

Dr. med. Carmen Kannengießer, M. Sc.

Zahnärztin
Applied Kinesiology, Akupunktur, Neuraltherapie

Kerstin Adler

Heilpraktikerin & Physiotherapeutin
Applied Kinesiology

Alexandra Scheidter

Heilpraktikerin
Applied Kinesiology
Geschäftsstellenleitung ICAK-D

Iris Wenze

Heilpraktikerin
Klassische Homöopathie,
Applied Kinesiology

Dr. Walter Ziss

Facharzt f. Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Applied Kinesiology

Haftungsausschluss

Alle AK-Ausbildungsseminare werden freibleibend und ohne jeglichen Haftungsanspruch angeboten. ICAK-D übernimmt insbesondere keine Haftung gelehrter Techniken durch Therapeuten, die nicht den notwendigen Ausbildungsnachweis (z. B. in Manueller Therapie) besitzen. Die Ausbildung in Applied Kinesiology stellt keinen Ersatz für diese Ausbildungen dar. Die berufsrechtlichen Bestimmungen sind unbedingt zu beachten! Bei Verhinderung von Kursen durch unvorhersehbare Ereignisse besteht kein Rechtsanspruch seitens der Teilnehmer; bereits bezahlte Seminargebühren werden zurückerstattet. Kurse, die wegen zu geringer Teilnehmeranzahl ausfallen müssen, werden spätestens drei Wochen vor Kursbeginn abgesagt; bereits bezahlte Seminargebühren werden zurückerstattet.

Es wird dringend empfohlen, eine Kursrücktrittsversicherung abzuschließen – z. B. unter: www.travelsecure.de (Testsieger bei Finanztest der Stiftung Warentest, Juli 2007)

Hospitationen

Wir empfehlen zum einen bereits sehr früh (nach 1-3 Level-I-Kursen) eine eintägige Hospitation in einer Praxis der eigenen Berufsgruppe, da der Einblick in den Alltag einer AK-Praxis bei der Entscheidung über die Fortsetzung der Ausbildung eine große Hilfe sein kann. Bitte beachten Sie, dass zu diesem Zeitpunkt der Ausbildung keine komplexen Fragestellungen diskutiert werden können!

Nach Abschluss des Level-I empfehlen wir dringend weitere, auch fachübergreifende Hospitationen zur Vertiefung des erlernten Wissens – adäquates Verhalten und vorherige Absprache mit dem Praxisinhaber sind dabei unbedingt nötig. Bitte setzen Sie sich bei Interesse frühzeitig mit dem jeweiligen Praxisinhaber in Verbindung.

AK und Osteopathie

Bitte informieren Sie sich über diese Spezialausbildung in unserer separaten Broschüre „AK und Osteopathie“, die Sie über unsere Geschäftsstelle oder als pdf auf unserer Webseite erhalten können.

Weitere ICAK-D-Seminare und Vorträge

ICAK-D-Lehrer und Referenten bieten auch weitere Seminare und Vorträge zu naturheilkundlichen Themen an, die zum Teil nicht über ICAK-D oder AMS angeboten werden oder kein fester Bestandteil des Ausbildungsprogramms sind.

International College of Applied Kinesiology Deutschland

Geschäftsstelle:
Max-Steinleitnerstr.4
83236 Übersee