Teilnehmerstimmen
Peter Ahlbrecht
Bei zwei Patienten, denen es extrem schlecht ging, habe ich eine Spätborreliose diagnostiziert, das passende Antibiotikum ausgetestet und verschreiben lassen. Beiden ging es nach wenigen Tagen bedeutend besser. Auch die Ausleitung der Borrelien funktioniert wirklich gut.
Nach dem Hormonkurs arbeite ich nun mit einem Gynäkologen zusammen und allen Frauen (und auch Männern) hilft die Behandlung mit Bioidentischen Hormonen und dem Jod.
Susanne Niepmann
Auch der AKSE Verlag bleibt bestehen. Jetzt durch Pia Gerz, die das Erbe ihres Vaters übernommen hat und natürlich der langjährigen und treuen Mitarbeiterin Syliva Pohl .
Gemeinsam hatten wir alle ein tolles Wochenende erlebt.
Das Hotel Rebstock, mit dem modernem, neuen Seminargebäude, war der ideale Tagungsort für uns.Auch der Service war einwandfrei und das Abendessen ein kulinarisches Highlight.
Nachdem sich am Freitag neue AK Diplom Absolventen freuen konnten – wir gratulieren allen nochmals herzlich – ging es am Samstag morgen mit den Vorträgen los.
Der erste Vortrag von Dr. Walter Ziss über „ Zungendiagnostik“ war sehr interessant und uns aufgezeigt, dass wir alle noch mehr das Erscheinungsbild der Zunge beachten müssen! Das tolle Skript zeigt mit eindrucksvollen Zungenaufnahmen die Veränderungen bei bestimmten Erkrankungen.
Als nächstes verdeutlichte Uschi Baier-Wolf in ihrem eindrucksvollen Vortrag über „Das Fasziensystem“ und das diese anatomischen Strukturen immense Bedeutung haben. „Der Nerv ist der Fluss, die Faszien/Membranen und perineuralen Hüllen das Flussbett. Damit der Fluss fließen kann, behandeln wir das Flussbett“. Sie zeigte uns, wie wir ein Faszien-Problem mit AK testen und entsprechenden Techniken therapieren können.
Mal wieder zeigt sich, was für ein wertvoller Schatz mit der AK in unseren Händen liegt.
Nach der Kaffeepause begann der dritte Vortrag mit Kieferorthopäde Dr. Philipp Herold: „CMD und KFO im Wandel der Zeit“. Was vielen neu war ist die Tatsache, dass Zahnfehlstellungen nur zu 10-20% genetische Ursachen haben. Die häufigere Ursachen für Zahnfehlstellungen sind falsche Lage der Zunge, fehlender Lippenschluss, falsche Atmung und pathologisches Kaumuster . Um einer CMD vorzubeugen, lohnt es sich also, schon weit vor dem 10. Lebensjahr solche Kinder zu behandeln. Im weiteren Vortrag ging Philipp Herold auf das Thema CMD und Philipp Herold zeigte uns, wie er die Herstellung einer Aufbissschiene, unter Beachtung der von ICAK-D erarbeiteten Kriterien für eine COPA, mit den neuen digitalen Möglichkeiten umsetzt. Toll, dass alles im Fluss ist. Wir gehen mit der Zeit, nutzen die modernen Techniken, doch behalten das alte Wissen bei. Es freut mich persönlich sehr, einen zahnärztlichen/ kieferorthopädischen Kollegen in unserer AK -Gesellschaft willkommen zu heißen, der zukünftig auch im Vorstand mitwirken möchte.
Das letzte Thema an dem Samstag war „Injury-Recall-Technik“, vorgestellt von Andreas Hangl und Sebastian Fischer. Es geht um B+E Punkte und um 4 Techniken, die der Begründer Dr. Wally Schmitt zur Behandlung von akuten und subakuten Verletzungen einsetzt. Also um traumatisierte Stellen oder Strukturen, die wir mit der AK finden und behandeln können. Ein spannendes und ganz neues Thema, das die beiden versucht haben, zu erarbeiten und uns näher zu bringen. Dieses interessante Thema sollte noch weiter intensiviert werden, damit wir auch lernen, es anzuwenden.
Nach diesen intensiven und tollen Vorträgen hatten wir uns alle auf das leckere Abendessen in gemütlicher Runde gefreut.
Am Sonntag erfolgte noch der Gastro-Kurs Teil 2, den Wolfgang Gerz leider nicht mehr zu Ende abhalten konnte. Uschi und Walter brachten uns die wichtigen Themen wieder in Erinnerung, die für die AK Neulinge ein unverzichtbarer Baustein der AK Lehre darstellen.
Fazit: Die Jahrestagung 2023 war ein gelungener Beginn einer neuen Ära
Vielen Dank an alle Referenten, an die Geschäftsstelle Gela Röder und vor allem an Uschi und Walter für die tolle Organisation.
Dr. Susanne Niepmann, Zahnärztin
Andreas Gottwald
Viele hochinteressante Grundlagen und Wissensdetails diskutierte Gerz mit seinen Kursteilnehmern zum Einstieg in das eigentliche Thema des Seminars wie bspw. was denn eigentlich das stärkste naturheilkundliche Schmerzmittel darstellen würde? Dies betitelte der Kursleiter mit dem zunächst etwas ungewöhnlich klingenden und doch sehr effektiv wirksamen Kaffeeeinlauf nach Dr. Max Gerson.
Jeder naturheilkundlich Tätige kennt die Anweisung Hahnemanns, man solle ‚Gleiches mit Gleichem‘ behandeln. Mir jedenfalls war dagegen nicht bekannt, dass er jedoch genauso betonte: „Mach’s nach, aber mach’s genau nach!“ Am Beispiel der fraglichen Vorgehensweise, einen Progesteronmangel mit einer Progesteron-D4 Creme erfolgreich behandeln zu wollen, erläuterte W.Gerz Hahnemanns Aussage, dass man in solch einem Fall doch besser mit einer de facto hormonell wirksamen (also nicht homöopathisch potenzierten) Hormoncreme behandeln sollte, um einen guten Behandlungserfolg zu erreichen.
Es folgten noch einige weitere sehr interessante Details und Erkenntnisse zu Ganzheitsmedizinischen Themen.
Erwähnt werden soll hier noch die Erkenntnis Goodhearts, wie sich venöse Belastungen einfach testen lassen: Der/Die zu Untersuchende wird in Rückenlage auf der Behandlungsliege positioniert und um den Wadenbereich wird eine Blutdruckmanschette gelegt. Diese wird langsam aufgepumpt und es wird der/die zu Untersuchende zuvor instruiert, Rückmeldung zu geben, sobald der dabei entstehende Druck unangenehm bzw. schmerzhaft wird. Führen hierbei bereits 90-100 mmHg zu unangenehmen Empfindungen, kann man von einer vorliegenden venösen Belastungssituation ausgehen. Dagegen ist ein tolerierter Druck von 180 mmHg oder mehr ein klarer Hinweis auf ein funktionierendes, nicht belastetes venöses System.
Das Grundthema des Kurses, Diagnostik und Therapie des Meridiansystems, wurde mit vielen Fallbeispielen, bevorzugt anhand von aktuellen Themen der Kursteilnehmer/Kursteilnehmerinnen praxisorientiert demonstriert. So wurde eine gelungene Zusammenfassung der Lehre der 5 Elemente bzw. der Wandlungsphasen gut verständlich gelehrt, was mir mit der Vergleichsmöglichkeit des gleichen Kurses vor 12 Jahren als sehr positiv auffiel (ich hatte denselben Kurs damals schon belegt, war jedoch mit den Lehrinhalten zum damaligen Zeitpunkt überfordert).
Besonders praxisrelevant war für mich beim Kurs das vom Dozenten bereitgestellte Informationsblatt „Die Meridianmuskeln“ empfohlene #Testreihenfolge. In 25 Schritten wird bei der vorgeschlagenen Vorgehensweise der Muskeltests das gesamte Meridiansystem überprüft.
Sehr gründlich wurde auch das wichtige Thema „Switching“ erörtert, wobei besonderes Augenmerk auf Narbenstörfelder gelegt wurde. Tests und Einsatz von Neuraltherapeutika wurden im Seminar ebenfalls sowohl theoretisch als auch praktisch sehr gut verständlich vermittelt. Mit dem vorgestellten Schema der Diagnostik und mithilfe der Elementpunkte kann der Kursteilnehmer auch hochwirksame Akupunktur anwenden, denn die idealerweise individuell beim jeweiligen Patienten/der jeweiligen Patientin zu behandelnden Elementpunkte werden über die AK-Testung zielgenau bestimmt.
Der AKMT-Kurs bei W.Gerz in Thalkirchen war ein sehr gut gelungener, maximal praxisorientierter Kurs, bei welchem auch der Humor und das Gemeinschaftsgefühl nicht zu kurz kamen.
Quirin Müller
Danke dass ihr es ermöglicht habt, dass der Kurs dieses Wochenende bei Kerstin in sehr kleiner Runde trotzdem stattfinden konnte! Ich habe sehr viel aus dem Kurs mitnehmen können und bin gespannt wie sich meine Arbeit in Zukunft weiter entwickelt.
Julia Wanninger
Roswita Wenk
Die Vielfalt der Test-Möglichkeiten; z.B. Präparate, NEM, Nahrungsmittel, Cremes, Therapielokalisationen, Auffinden von Störfeldern etc. sind ein geniales Handwerkszeug, um eine Strategie in die Behandlung zu bekommen mit Klarheit und Erfolg, für den Patient und Therapeut.
Der Erfahrungsschatz über 30 Jahre AK mit seiner vielfältigen Ausbildung und den darin aufbauenden wertvollen Kursen; eine große Chance für uns Naturheilkundlichen Therapeuten von Heute!
Danke für jeden einzelnen Kurs und seinen netten kompetenten Dozenten!
Roswita Wenk
Hoch interessant, gefesselt von diesem wichtigen Thema Hormone, saß ich im Seminar. Super gutes Skript, sehr gute Erklärung in der Hormon-Therapie zur Schilddrüse und dem Stoffwechselweg der Steroidhormone, mit konkreten und bewährten Therapie-Empfehlungen. Jetzt kann ich die Patienten gezielter untersuchen, beraten und behandeln.
Sandra Papadopoulos
Und: das war echt ein sehr toller und inspirierender Kurs gewesen am Wochenende! Wird – und wurde teils schon – alles gleich ausprobiert.
Vera Niederauer
Wie die Jahrestagung war auch der MM1-Kurs eine bereichernde Erfahrung, die nicht nur mein Wissen erweitert, sondern auch meine Begeisterung für die AK nochmals gesteigert hat. Durch die praxisorientierten Übungen konnte das Gelernte direkt angewendet und somit gefestigt werden. Ich kann diesen Kurs jedem empfehlen, der nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch tiefer in die Applied Kinesiology eintauchen möchte.
Vera Niederauer, Osteopathie/Heilpraktikerin
Fanny Grünebach, Dr., ZA
Christian Goldhorn
Ich habe heute online teilgenommen, da der zeitliche Aufwand so natürlich sehr gering war und ich die 500km für eine Strecke nicht fahren musste. Den persönlichen Austausch vor Ort hätte ich natürlich gerne wahrgenommen.
Ein Verein ist ja eine Gemeinschaft mit gleichen Interessen. Egal ob fachlicher oder sportlicher Natur. Wenn man allerdings sieht, wie sich in den letzten Jahren, egal wo, ein Vereinsleben entwickelt, hat das leider wenig mit Vereinsleben zu tun. Ein Vereinsleben in den Sportvereinen von heute ist anders als ein Vereinsleben früherer Tage.
Wir entwickeln uns als Gesellschaft in eine Richtung die mit sozialer Gemeinschaft leider wenig zu tun hat. Und das macht sicher auch dem „Vereinsleben“ von ICAK-D schwer zu schaffen. Wir sind täglich überflutet von all den Einflüssen. Ohne notwenige ausgleichende Maßnahmen ist man schnell überfordert. Ich denke dass dies auch ein Grund für die fehlende Bereitschaft der jüngeren Leute ist.
Mir geht es Ähnlich. Ich komme motiviert von einer Fortbildung und schnell hat einen der Alltag wieder. In Erfurt und Umgebung ist es zusätzlich natürlich schwer sich mit „Gleichgesinnten“ auszutauschen bzw. ein Netzwerk aufzubauen.
Ich würde gerne in Zukunft weiterhin bestehende AK Kurse besuchen um gewisse Dinge einfach wiederholen zu können. Ich denke, dass wir dies auch zu schätzen wissen sollten, dass wir diese Möglichkeiten aktuellnoch haben.
Michael Bieber-Zschau
ich wollte nur kurz über den Behandlungserfolg auf der JT berichten.
Die Ausgangssituation war ja die, dass ich mich vor der JT wochenlang nur schwer aufrichten konnte. Egal ob im sitzen oder stehen, es zog mich, wie durch ein Gummiband gezogen, immer wieder in eine gekrümmte Haltung.
Nach deiner Behandlung auf der JT mit der IRT ging es mir viel besser. Ich habe die S. cruciata regelmäßig behandelt und das Beklopfen von 3E23 mit den Augenbewegungen kombiniert.
Seit dem kann ich mich wieder gut aufrichten, interessanterweise sind auch beide Piriformis beim Training deutlich besser anzusteuern und dadurch auch alle Übungen im Einbeinstand wesentlich besser.
Ganz herzlichen Dank nochmal und herzliche Grüße
Michael